04.11.2019 in Veranstaltungen

Beste Bildung - Unser Ziel seit 100 Jahren

 

Am 21./22.04.1919 wurde die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer und Lehrerinnen gegründet, die Vorgängerorganisation der heutigen Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD.

Wir laden alle bildungsinteressierten Genossinnen und Genossen deshalb ganz herzlich am Samstag, den 9. November, in Mannheim zu einer Jubiläumsfeier ein. (Einladungsflyer)

Die Veranstaltung startet an diesem Tag um 13.00 Uhr mit Workshops zu den Themen "Frühkindliche Bildung", "Digitalisierung" und "Hochschule - Neue Lehrkräfte braucht das Land?!".

Ab 15.00 Uhr findet dann ein Festakt u.a. mit Edelgard Bulmahn und Andreas Stoch statt. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr anwesend sein könntet und Euer Know-How bei den Workshops einbringt.

Wir freuen uns auf euch!

Zur Einstimmung schon einmal drei Videos für euch:

22.08.2019 in Arbeitsgemeinschaften

Beste Bildung an den Grundschulen

 

Auf den Anfang kommt es an – auch bei der Schullaufbahn !

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Baden-Württemberg fordert bessere Rahmenbedingungen an den Grundschulen.

„Die Symptome häufen sich“, so die Vorsitzende der AfB Baden-Württemberg, Sabine Leber-Hoischen.“Immer wieder geraten einzelne problematische Themen in die Schlagzeilen, aber die Situation im Ganzen wird selten betrachtet.“ Dabei sind gerade die Grundschulen darauf ausgelegt Kinder ganzheitlich zu sehen. Allerdings sind die Rahmenbedingungen dafür bei Weitem nicht ausreichend.

Die Herausforderungen an den Grundschulen sind groß. Die Kinder kommen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen an die Schulen. Das verlangt den Lehrkräften viel ab. Die Bildungsexpert*innen in den SPD fordern hier mehr Unterstützung. „Da hilft es absolut nicht, anzudenken, bei fehlenden Lehrkräften notfalls den Klassenteiler außer Kraft zu setzen. Diese Praxis geht zu Lasten derer, die redlich versuchen, den Laden am Laufen zu halten und ihr Bestes geben“ ergänzt Leber-Hoischen. Sie sieht mit großer Sorge auf den Lehrkräftemangel. Schlechter werdende Arbeitsbedingungen und dauerhafte Überlastung sind keine Empfehlung für angehende Leherinnen und Lehrer. Diese bräuchte man aber dringend, um jedes Kind individuell zu fördern und den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Kinder lernen ganzheitlich. Dies gilt auch für den Erwerb der deutschen Sprache. Sie lernen Sprachen, indem sie diese anwenden. Hierzu brauchen sie Zeit, ein Gegenüber und Gelegenheiten. Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung sieht in diesem Zusammenhang einen guten Ganztag als förderlich an. „Nicht Kinder separieren und am Schulbesuch hindern ist hier die Parole, sondern sie mit ihren Stärken und Schwächen zu integrieren und individuell zu fördern“, sieht Marlen Pankonin, die stellvertretende Vorsitzende der AfB Baden-Württemberg, als eine Lösung der aktuellen Herausforderungen an. Guter, rhythmisierter Ganztag an Grundschulen muss ausgebaut werden. Multiprofessionelle Teams an Grundschulen sollten selbstverständlich sein. Die Sprachen selbst sind als Schatz eines jeden Kindes anzusehen, der für die europäischen WeltbürgerInnen der Zukunft förderlich sein kann.

„Gute Konzepte, wie z.B. „Schule ohne Noten“ zu streichen und den Fremdsprachenunterricht in den ersten beiden Klassen einzustampfen zeugt nicht von einer innovativen Gestaltung unserer Schulen der Zukunft“, so Matthias Lindner, stellvertretender Vorsitzender der AfB Baden-Württemberg. Es sei wichtig, gerade die Grundschulen zu stärken und für die Zukunft auszurichten.

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung ist sich einig, dass die Grundschulen mehr in den Fokus genommen werden müssen, denn : Auf den Anfang kommt es an – auch bei der Schullaufbahn !

11.10.2018 in Pressemitteilungen

SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung lehnt von der AfD geplante Online-Meldeplattform strikt ab

 

Die Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten in der SPD Baden-Württemberg lehnen die von der AfD geplante Online-Meldeplattform strikt ab.

Auf dieser Plattform sollen Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern, die Lehrerinnen und Lehrer melden, die gegen die Rechtsnationalen Stellung beziehen. "Mit dieser Plattform soll Denunziantentum in modernem Gewand etabliert, und in unseren Schulen eine Atmosphäre der Angst und des Misstrauens geschaffen werden," stellt Sabine Leber-Hoischen, die Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft fest. "Solidarität und Zusammenhalt werden damit schleichend aus allen Teilen unserer Gesellschaft entfernt."

Die SPD-Kreisvorsitzende aus Heidelberg, Marlen Pankonin, sieht in diesem Vorschlag den Versuch, massiv in das Unterrichtsgeschehen einzugreifen. "Wenn die Schulteams zukünftig mit Ärger, Mobbing oder Schlimmeren rechnen müssen, weil sie ihren Bildungsauftrag erfüllen, sind wir nah dran an einem totalitären System. Das hatten wir schon zweimal in der jüngeren Geschichte unseres Landes. Wir sollten alles dafür tun, unsere Gesellschaft, aber vor allem unsere Kinder und Jugendlichen, vor solchen dunklen Zeiten zu schützen."

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind davon überzeugt, dass an den Schulen das Neutralitätsgebots gewissenhaft beachtet wird. Zu Neutralität gehört auch eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Positionen, ein offener und demokratischer Meinungsstreit, sowie eine klare Wertevermittlung.

03.09.2018 in Pressemitteilungen

Arbeitsgemeinschaft für Bildung - Inklusion an Schulen - Baden-Württemberg stark im Aussortieren !

 

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung Baden-Württemberg

Inklusion an Schulen – Baden-Württemberg stark im Aussortieren !

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD-Baden-Württemberg kritisiert, dass die Landesregierung bei der Inklusion an Schulen nicht vorankommt. „Ein so wichtiges Thema darf nicht vernachlässigt werden“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg, Sabine Leber-Hoischen. „Die Inklusion wurde 2015 endlich auf den Weg gebracht. Nun werden die Menschen, die sich darum bemühen, alleine gelassen. Die Rahmenbedingungen in den Schulen lassen mehr als zu wünschen übrig. So geht man mit engagiertem Fachpersonal nicht um.“

Die Arbeitsgemeinschaft erwartet, dass die Schulen befähigt werden, für die Kinder und Jugendlichen, die Bedingungen zu schaffen, die diese individuell vor Ort brauchen. „Dafür müssen Standards geschaffen werden“, so der Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck, Mitglied der AfB Baden-Württemberg. Die Landtagsfraktion hatte bereits Anfang des Jahres mit einem Positionspapier zu „Inklusion an Schulen“ auf die Missstände aufmerksam gemacht. Die SPD – Bildungsexpert*innen fordern nun, dass dieses beim Kultusministerium Berücksichtigung findet. Baden-Württemberg muss sich tatsächlich und vehement für Inklusion einsetzen, statt Exklusion zu fördern!

27.07.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)

 

Pakt für gute Bildung und Betreuung - Eisenmann legt Mogelpackung vor !

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD-Baden-Württemberg kritisiert den Pakt für Bildung und Betreuung der Landesregierung als „typische Mogelpackung“. So würden zwar mehr Mittel in Aussicht gestellt, die aber reichten bei weitem nicht für alle wichtigen Aufgaben aus. „Hier wird die Qualität der Kitas verschlechtert, wer aber mehr will, muss mehr tun“, so der Landtagsabgeordnete Gerhard Kleinböck, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Bildung.

Die Erzieherinnen sollen mehr leisten, so die Pressemitteilung des Kultusministeriums – von zusätzlichen verpflichtenden Fördergesprächen mit Eltern bis hin zu verstärkten Fördermaßnahmen. „Die Rahmenbedingungen bleiben aber gleich“, so die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Sabine Leber-Hoischen. Es sei nicht vorgesehen, dem pädagogischen Personal mehr Zeit dafür einzuräumen, bemängelt sie.

„Während mehr Zeit für Kinder nötig ist, um sich intensiver mit Einzelnen zu beschäftigen, sei sogar angedacht, die Gruppengrößen zu erhöhen“. Dies sei „sehenden Auges“ eine Verschlechterung der Qualität in baden-württembergischen Kindertagesstätten. Aus ihrer Sicht führt Ministerin Eisenmann hier den Kurs fort, den sie bereits in den Schulen begonnen hat: Eine Verdichtung der Aufgaben bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen.

„Eine Gewinnung von Menschen, die sich für diesen verantwortungsvollen Beruf entscheiden sollen, ist damit nicht zu machen“, so Leber-Hoischen. Das fehlende Personal sei bereits jetzt ein Problem. Hinzu kämen neben den unbesetzten Stellen, Krankheitsausfälle und Fortbildungen. In einer solchen Situation, zusätzlicher Belastungen, die Gruppengröße anzuheben sei ein Unding und wird ganz klar von den SPD-Bildungsexperten abgelehnt.

Vielfalt macht schlauer. - Die Gemeinschaftsschule

Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg stellt eine innovative Schulart dar. Ein Film zeigt, wie Kinder selbstständig, gemeinsam und voneinander lernen, welche Möglichkeiten ein rhythmisierter Schultag bietet, wie Teamstrukturen entstehen, wie Inklusion gelebt werden kann. Und der Film zeigt vor allem Freude und Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern.
zum Film

Mehr Informationen zur Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg vom Kultusministerim